Read Ab urbe condita. Liber XXI / Römische Geschichte. 21. Buch: (Der Zweite Punische Krieg I). Lat./Dt. (Reclams Universal-Bibliothek) by Ursula Blank-Sangmeister Online

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Mit dem 21 Buch seiner R mischen Geschichte beginnt Livius die Schilderung des Zweiten Punischen Krieges, des denkw rdigsten aller Kriege , wie er betont, denn die Sieger waren den Katastrophen n her als die Besiegten Inhalt des Buches ist Hannibals Siegeszug von Spanien Sagunt bis nach Norditalien Schlachten am Ticinus und an der Trebia Dazwischen liegt sein Alpen bergang, der als eine der gr ten Leistungen der Milit rgeschichte angesehen wird....

Title : Ab urbe condita. Liber XXI / Römische Geschichte. 21. Buch: (Der Zweite Punische Krieg I). Lat./Dt. (Reclams Universal-Bibliothek)
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ISBN : 0111111111
ISBN13 : 978-3150180112
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch, Latein
Publisher : Reclam, Philipp, jun GmbH, Verlag 1 Juli 1999
Number of Pages : 232 Seiten
File Size : 873 KB
Status : Available For Download
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Ab urbe condita. Liber XXI / Römische Geschichte. 21. Buch: (Der Zweite Punische Krieg I). Lat./Dt. (Reclams Universal-Bibliothek) Reviews

  • Hiltibold
    2019-02-18 03:56

    Achtung, diese Rezension bezieht sich auf alle 10 Bücher, in denen sich Livius mit dem 2. Punischen Krieg befasst. In diesem speziellen Buch erstreckt sich die Handlung hingegen nur von der Eroberung der spanischen Stadt Sagunt durch Hannbial, bis zu seiner Alpenüberquerung und der Schlacht an der Trebia.---In den Büchern 21-30 seines Geschichtswerks Ab urbe condita schildert Titus Livius ausführlich den 2. Punischen Krieg (218 - 201 v. Chr.). Leider lässt die Veröffentlichung der beiden letzten Bücher (29 und 30) seit geraumer Zeit auf sich warten, sodass ich diese hier nicht miteinbeziehen kann. Auf Anfrage erklärte mir der Reclam-Verlag, dass es 2016 endlich so weit sein könnte. Wie auch immer, dieses häppchenweise, über etliche Jahre verteilte Publizieren von eng zusammengehörenden Texten ist bestenfalls als suboptimal zu bezeichnen.Ein Historiker im modernen Sinn war Livius (gestorben um 17 n. Chr.) nicht. Da er es ihm ein Anliegen war, seine Leserschaft im Sinne einer moralischen Erneuerung Roms zu belehren, neigt er dazu, die eine oder andere Begebenheit, die seiner Deutung der Geschichte widerspricht, einfach unter den Teppich zu kehren. Wobei sich freilich die Frage stellt, ob es wirklich immer er selbst gewesen ist, der vertuschte und umdichtete - oder ob die von der modernen Forschung kritisierten Ungereimtheiten nicht teilweise bereits in jenen alten Quellen zu finden waren, auf die Livius zurückgriff. Da er diese allerdings nur selten nennt - und die meisten ohnehin nicht mehr existieren - ist eine entsprechende Überprüfung schwierig bis unmöglich. Interessanterweise gibt Livius jedoch gelegentlich selbst quellenkritische Kommentare ab und weist auf mitunter stark abweichende Überlieferungen eines bestimmten Ereignisses hin.Zwar sind allzu blutige Details nicht nach Livius' Geschmack, trotzdem wird bei seinen Schilderungen rasch klar, wie überaus grausam der Krieg zwischen Römern und Karthagern tobte. Die Bewohner einer vertragsbrüchigen oder widerspenstigen Stadt durften für gewöhnlich mit keiner Gnade rechnen: Die erwachsene männliche Bevölkerung wurde nicht selten abgestochen, die Frauen verkaufte man (nach erfolgter Vergewaltigung) mitsamt ihren Kindern in die Sklaverei. Besonders eindrücklich war für mich die Beschreibung eines Massakers, das die römische Garnison der sizilianischen Stadt Henna verübte. Angeblich befürchtete der Kommandant Verrat und ließ auf den bloßen Verdacht hin alle Einwohner niedermetzeln, nachdem sich diese ahnungslos auf dem Hauptplatz eingefunden hatten. Selbst Livius, der normalerweise klar die römische Sichtweise vertritt, scheint von diesem Vorfall peinlich berührt zu sein und möchte der offiziellen Version - die auf prophylaktische "Notwehr" hinausläuft - wohl keinen rechten Glauben schenken.Während die Geschehnisse in Henna längst in Vergessenheit geraten sind, ist der Tod des berühmten Gelehrten Archimedes nach wie vor vielen Menschen im Gedächtnis. "Störe meine Kreise nicht", soll er gesagt haben, bevor ihn ein Soldat bei der Erstürmung von Syrakus erschlug.Die sicher berühmteste Gestalt des 2. Punischen Krieges ist Hannibal. Unter seiner Führung wurden bei Cannae zehntausende Römer - darunter unzählige Mitglieder der Oberschicht - getötet. Allerdings stellte es bereits für Livius ein Rätsel dar, dass der karthagische Feldherr nach diesem gewaltigen Erfolg nicht sofort Rom selbst angriff, um durch die Einnahme der Hauptstadt den Krieg zu beenden.Doch warum auch immer Rom geschont wurde, Hannibal tanzte seinen Feinden noch viele Jahre lang auf der Nase herum, bis er bei Zama (Nordafrika) von Scipio Africanus entscheidend geschlagen wurde. Bedauerlicherweise ist diese Episode in einem der beiden noch unveröffentlichten Bücher zu finden...F a z i t :Livius' Schreibstil ist leicht verdaulich, die moderne Übersetzung von Ursula Blank-Sangmeister unterstreicht dies zusätzlich. Es schadet jedoch nicht, gelegentlich einen Blick in den lateinischen Text auf der jeweils gegenüberliegenden Seite zu werfen. So kann man festzustellen, wie weit sich die Übersetzerin zugunsten einer besseren Leserlichkeit vom Original entfernt hat. Ebenfalls ein wichtiges Hilfsmittel sind die reichlich vorhandenen Endnoten. Als Quelle scheint hier vor allem Jakob Seiberts Hannibal-Biografie gedient zu haben.Alles in allem ist diese Reclam-Ausgabe sehr gut gelungen, allerdings ziehe ich bei der Bewertung einen Stern für die ärgerliche Veröffentlichungspraxis des Verlages ab. Weiters fällt auf, dass die neuen Einbände (z.B. bei Buch 28) aus einem noch billigeren bzw. weicheren Karton gemacht sind, als es bisher bereits üblich war. Diese Pfennigfuchser.H i n w e i s:Neben Livius ist für das Studium des 2. Punischen Krieges der Autor Polybios bzw. dessen Historien unverzichtbar. Leider hat Reclam die überlieferten Bücher dieses Werkes nicht vollständig in seinem Angebot. Lediglich das 6. Buch, welches sich mit der Verfassung der Römischen Republik beschäftigt, wurde bisher publiziert. Das ist sehr schade.-----HILTIBOLD.Blogspot.comWanderer zwischen Antike und Mittelalter

  • sk
    2019-02-22 04:50

    Ich brauchte die Quelle des Livius für eine Hausarbeit über Hannibals Alpenüberquerung. Der Lateinische Orginaltext sowie eine deutsche Übersetzung sind vorhanden!Der Versand verlief schnell, das Buch war in einem guten Zustand und auch der Preis ist gut.Kann ich nur weiter empfehlen!