Read Irdisches Vergnügen in Gott: Bestehend in physicalisch- und moralischen Gedichten- Nachdruck der Ausgaben 1721 bis 1748- by Jürgen Behrens Online

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Dieses umfangreiche Werk entstand aus einem Gef hl des Gl cks und der Dankbarkeit f r das Leben in einer sch nen und weisen Welt, die dem Menschen vom g tigen Sch pfer geschenkt wurde Wir finden in diesem Werk, entsprechend der Forderung der Fr haufkl rung Gottsched treue Naturbeschreibungen Er bewundert nicht nur den sch nen Bau der Erde , sondern beschreibt auch die kleinsten Naturerscheinungen bis zum bewundernswerten St ubchen Brockes dringt aber auch in die kirchliche Offenbarungslehre ein Er will durch Naturbeobachtungen Gottes Gr sse erkennen Mit diesem Werk bte Brockes grossen Einfluss auf die Literatur des 18 Jahrhunderts aus Von ihrem literarischen Wert abgesehen sind die B nde auch bibliophil besonders reizvoll....

Title : Irdisches Vergnügen in Gott: Bestehend in physicalisch- und moralischen Gedichten- Nachdruck der Ausgaben 1721 bis 1748-
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ISBN : 3261004886
ISBN13 : 978-3261004888
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften 31 Dezember 1971
Number of Pages : 578 Pages
File Size : 796 KB
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Irdisches Vergnügen in Gott: Bestehend in physicalisch- und moralischen Gedichten- Nachdruck der Ausgaben 1721 bis 1748- Reviews

  • cru-jean (silen)
    2018-10-24 09:33

    Poesie für alle Gelegenheit. GOtt kann immer und überall und mit allem Zeugs, das er so geschaffen hat geptriesen werden. Und wenn es dann noch in so kunstvoll gedrechselten Versen geschieht, kann man eigentlich nur in das GOtteslob einstmmen.

  • H. Mayer
    2018-10-21 08:42

    Betuliche, unspirierte religiöse Gebrauchslyrik der Zeit - und nicht einmal als solche heute zu gebrauchen. Was mir sonst noch dazu einfällt: unlyrische Naturgedichte, hölzerne Verse, geistiger Flachflug, schulmeisterliches Gehabe. Unfähig, Großes zu begreifen, war Brockes ein plumper Reimeschmied, der ein gewisses Ansehen bei den Zeitgenossen hatte, uns aber heute mit seinem bemühten, vernünftelnden Gotteslob nichts mehr zu sagen hat.

  • Liberaler
    2018-11-06 09:49

    Barthold Heinrich Brockes war der Spross einer reichen Kaufmannsfamilie und versuchte Zeit seines Lebens, diesen Status zu bewahren, was ihm auch gelang. Im Zeitalter der Kleinfürstentümer ging dies natürlich nicht ohne Anpassung, und so schrieb Brockes neben der Naturlyrik und einem christlichen Oratorium, das ihn bekannt machte, auch eine ganze Reihe die Fürsten verherrlichende Werke sowie Widmungen und Gelegenheitsgedichte, welche seine Erhebung in den Adelsstand zum Ziel hatten. In seinen jungen Jahren religiös tolerant, gegen kirchlichen Fanatismus und Aberglauben eingestellt, war er sogar mit Johann Christian Günther befreundet, einem der größten deutschen Dichtertalente dieser Zeit. Später wurde er Ratsherr, betätigte sich als Übersetzer und zeugte nebenher 12 Kinder.Zur Dichtung von Brockes selber ' er gilt als der erste deutsche Naturlyriker - ist heute nicht mehr viel zu sagen. Das folgende Zitat aus seinem neunbändigen Hauptwerk 'Irdisches Vergnügen in Gott' zeigt, wo es dabei lang geht: 'Auf! lasset, dem gütigen Schöpfer zu Ehren,/ Der itzt Natur und Welt verjüngt,/ Der Sonn' und Frühling wiederbringt,/ Die Lieder bewundernder Danckbarckeit hören!'Häufig dienen Psalmen als Vorgaben für quälend lange Elogen auf die Natur und den Schöpfer, von Originalität, künstlerischem Gestaltungswillen oder gar, wie ihn ein Rezensent bemerkt haben will, Humor, ist hier wenig zu spüren. Es handelt sich um die Art von Naturlyrik, die allzu oft zur Natur-Naivität gerinnt, und die man heute als Lesergedicht im 'Goldenen Blatt' veröffentlichen könnte.Da wird gepriesen die Schönheit der Felder, die Nachtigall, die Luft, Blumenbeete, die Rose, alle Arten von Blumen, der Frosch, sogar die Kaiserkrone, alles mit dem Refrain, dass die Menschheit dem Schöpfer für das alles viel zu wenig Dankbarkeit erweise. Mag ja sein, aber selbst dem Schöpfer dürfte die ständige Wiederholung gewaltig auf die Nerven gegangen sein.Gelegentliche Schwierigkeiten mit dem Reimschema sind auch bei Brockes unverkennbar. Das hat er mit vielen berühmteren Kollegen gemein. Die größte Lächerlichkeiten aber leistet sich der Autor, wenn er in die Gedichte auch noch seine Freunde und Gesprächspartner namentlich mit einbaut, die gerade gemeinsam mit ihm die Natur bewundern. Man könnte das witzig finden, in den Gedichten selber legt es aber nur das fehlende Talent des Autors bloß.Ich will nicht alles an dem Band schlechtreden. Es gibt einige Gedichte, die in ihrer Naivität sogar anrührend sind. Man merkt allerdings auch dabei noch, dass Brockes offenbar ein sehr gutes und bequemes Leben hatte. Manche Beschreibungen der Naturidylle klingen fast zynisch, wie die jauchzende Beschreibung der schweren bäuerlichen Erntearbeit. Interessant dagegen die naturalistische Beschreibung einer Zahnoperation.Dass Brockes auch anders kann, zeigt er in seinen Lehrgedichten. So findet sich darunter ein längeres Werk, in dem er glänzend den Heldenmythos entzaubert und die meisten Helden als Schlächter outet. Und richtig erschrecken tut man fast, wenn Brockes unerwartet über die unverantwortliche Unempfindlichkeit des Menschen angesichts der Not seiner Mitmenschen herzieht. Angesichts des Aufzählens der Plagen zeigt der Dichter hier wahre Größe, und das ganze endet auch hier wieder in der Aufforderung, seinen Schöpfer dafür zu loben, dass es einem relativ gut geht.Kurz und gut: Brockes mag ein guter Beamter und Übersetzer gewesen sein, sein dichterisches Gewicht reicht aber allenfalls für die Nebentribüne. Viele der Fragen, die seine Gedichte aufwerfen, sind der noch mangelnden wissenschaftlichen Bildung seiner Zeit geschuldet, was seinen Gedichten eine gewisse Zeitgebundenheit verleiht.