Read Winklers Traum vom Wasser: Roman by Anthony Doerr Online

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David Winkler wchst in Anchorage, Alaska, auf, ein stiller Junge mit einer Vorliebe fr Schnee und die Schnheit der Eiskristalle Manchmal kann er Ereignisse sehen, bevor sie eintreten ein Mann mit einer Hutschachtel wird von einem Bus angefahren werden, er wird sich in eine Frau in einem Supermarkt verlieben Als David davon trumt, dass seine neugeborene Tochter in einer Flut ums Leben kommt, whrend er versucht sie zu retten, flieht er panisch aus Cleveland, wo die Familie inzwischen lebt Kann er so den Lauf der Dinge ndern Mittellos, allein und ohne Gewiheit, ob seine Tochter berlebt hat der Ohio ist tatschlich in Cleveland ber die Ufer getreten , wohnt Winkler auf einer karibischen Insel bei einem Ehepaar mit einer Tochter, die sich um ihn kmmern Schlielich ist es die Tochter, die ihn in die Welt zurckholt, um nach den Menschen zu suchen, die er verlassen hat 25 Jahre nach seiner Flucht kehrt Winkler zurck nach Amerika Anthony Doerr ist nicht nur ein Autor mit einer meisterhaften Beobachtungsgabe fr Menschen und ihre Empfindungen und mit einem ungewhnlichen Mitgefhl fr die menschliche Verletzlichkeit Seine Beschreibungen der Natur, der Landschaft, des Wassers, der Gerche und Farben sind von einer groen Magie und berwltigenden Schnheit....

Title : Winklers Traum vom Wasser: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3406691617
ISBN13 : 978-3406691614
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 2 3 November 2016
Number of Pages : 397 Pages
File Size : 972 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Winklers Traum vom Wasser: Roman Reviews

  • Bücherwurm
    2019-09-11 16:43

    Zustand nicht wie beschrieben

  • Michael
    2019-09-10 18:39

    Doerr's "Alle Dinge ..." hat mich (als Hörbuch) in seinen Bann gezogen und so habe ich mir nach einer Leseprobe auch "Winkler's Traum .." gekauft ... und wurde enttäuscht.Der Geschichte verliert sich mehr und mehr in der Orientierungslosigkeit seines Protagonisten. Obwohl brilliant geschrieben breitete sich bei mir tiefste Langeweile aus. Bis ich irgendwann aufgegeben habe.

  • Angelika I.
    2019-08-22 19:29

    Nach "Alles Licht, das wir nicht sehen" hat mich auch dieses Buch mit seiner herrlichen Sprache in den Bann gezogen! Nicht umsonst hat ersteres den Publitzpreis erhalten. Ich kann nur empfehlen, es zu lesen.

  • Insider2199
    2019-09-07 20:40

    Der 1973 in Cleveland geborene Autor studierte Geschichte, belegte an der Universität von Ohio einen Studiengang zum Kreativen Schreiben und lebt heute mit seiner Frau und den gemeinsamen Zwillingssöhnen in Boise, Idaho. „Alles Licht, das wir nicht sehen“ räumte eine beachtliche Reihe von Auszeichnungen ab und wurde 2014 zum Finalisten für den National Book Award gewählt. Zudem wurde dem Autor 2015 dafür der Pulitzer-Preis für Literatur zugesprochen. Der vorliegende Roman ist sein Debüt.Zum Inhalt: David Winkler lebt mit Frau und Tochter in Anchorage, Alaska und ist von Beruf Hydrologe, beschäftigt sich also wissenschaftlich mit dem Wasser in all seinen Formen, v.a. der Schnee und die Schönheit der Eiskristalle haben es ihm besonders angetan. Er ist ein sehr sensibler und introvertierter Mensch, der manchmal schlafwandelt und dabei zukünftige Ereignisse vorhersehen kann. Als David davon träumt, dass seine neugeborene Tochter Grace in einer Flut ums Leben kommt, während er versucht sie zu retten, flieht er panisch aus Cleveland auf eine karibische Insel, wo er bei einem Ehepaar und deren Tochter (Naaliyah) unterkommt. Als diese später nach Anchorage zieht, entschließt sich David, nach 25 Jahren wieder in seine Heimat Alaska zurückzukehren ...Meine Meinung: Nach „Alles Licht, das wir nicht sehen“ waren meine Erwartungen an diesen Roman natürlich sehr hoch, doch sie wurden nicht enttäuscht. Obwohl es der erste Roman des Autors ist, überzeugt das Buch in sprachlicher, stilistischer und formaler Hinsicht (Erzählweise). Sehr sensibel und poetisch werden Landschaft, Charaktere und das Wasser, Gerüche und Farben beschrieben. Auch die Metaphern sind sehr passend, hier ein Beispiel:„Wie leicht es doch war, dem Wasser seinen Willen zu lassen. Warm und weich – so wie wenn man einem tiefen, blauen Schlaf nachgibt. Und ist es am Ende nicht bei uns allen so, ob wir nun in einer Wüste sterben oder in einem stillen weißen Zimmer, dass wir auf irgendeine Weise auch ertrinken?“Das Buch ist formal in sechs Teile („Bücher“) aufgeteilt: es beginnt in der Gegenwart, als David nach 25 Jahren nach Amerika zurückkehrt und liefert dann in den ersten drei Teilen Rückblicke, die einerseits erklären, warum er Cleveland so panisch verlassen und andererseits wie er die 25 Jahre in Kingstown, auf der karibischen Insel St. Vincent verbracht hatte. Soweit so gut. Dann folgen jedoch Teil 4 und 5, die meines Erachtens zu weit von der Kernhandlung abschweifen: in Teil 4 sucht David nach seiner Tochter Grace, doch dieser Teil baut für mich keine Spannung auf, weil das Ergebnis zu offensichtlich ist. In Teil 5 verbringt David ein paar Monate mit Naaliyah in einer verschneiten Hütte, wo er Schneekristalle analysiert, und das zieht sich leider endlos, so zäh, dass es mich irgendwann schon gar nicht mehr interessiert hat, was nun mit Grace ist – wobei dies natürlich im sechsten Teil aufgelöst wird und dies ein wenig über die zähen Stellen hinwegtröstet.Fazit: Ein poetischer, anspruchsvoller und sensibler Roman, der sicher nicht an die Qualität von „Alles Licht, das wir nicht sehen“ heranreicht, aber dennoch lesenswert ist, für mich aber leider im 4. und 5. Teil zu weit vom Kern abschweift und zäh dahinplätschert. Dafür muss ich leider einen Stern abziehen und vergebe 4 Sterne. Aber dennoch zu empfehlen für Leser, die eine introvertiertere, sensiblere Sichtweise zu schätzen wissen.

  • Krenberger
    2019-08-26 19:50

    Nachdem Anthony Doerr mit dem Roman „Alles Licht, das wir nicht sehen“ international Beachtung und Erfolg gefunden hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch seine übrigen, zum Teil früheren Werke in deutscher Übersetzung vorliegen würden. Der Roman (oder die Novelle) Memory Wall war von ähnlicher Eindringlichkeit wie der bereits benannte Erfolgsroman. Umso gespannter war ich, wie ich mit dem ersten Roman von Doerr konform gehen würde. Immerhin ist die Grundidee – der Protagonist David Winkler kann in Träumen Ereignisse voraussehen, bevor sie eintreten – spannend. Leider war ich von dem Roman enttäuscht. Nicht unbedingt sprachlich, denn Doerr hat unbestreitbar ein ganz feines Händchen für Beschreibungen, emotionale Momente und Details. Aber die Handlung ist einfach nur langweilig. Auf über 480 Seiten breitet sich der Roman aus und wenn auf S. 397 David Winkler zu der Erkenntnis kommt, seine Feigheit nicht mehr ertragen zu können, denkt man sich: genau so ist es! Während man zunächst Winklers mitunter schwierige Kindheit in Anchorage, Alaska, miterlebt, wo er schon ein stiller Junge war, wird diese Konstellation auch im Erwachsenenalter fortgeführt: Winkler ist kein Freund vieler Worte, wenn es zu Krisensituationen kommt, schweigt er, wendet sich ab, läuft weg. Trotz Doerrs sprachlicher Fähigkeiten ist dieser Umstand über die Dauer des Buches hinweg eher ermüdend und teilweise auch lästig. Als er seine zukünftige Frau im Traum sieht und sie dann später tatsächlich kennen lernt, ist die Art und Weise die beiden zueinander finden schon reichlich unglaubwürdig. Als er dann träumt, dass seine kleine Tochter Grace in den Fluten eines Unwetters unkommt und er sie nicht retten kann, können die beiden Eheleute nicht etwa darüber reden, sondern sie leben in ihren eigenen Gedanken und Handlungsmustern vor sich hin, bis das Unwetter tatsächlich eintrifft – und Winkler flüchtet. Auf Umwegen gelangt er in die Karibik, wo er die nächsten 25 Jahre verweilen wird, beinahe zugrunde geht und auch dort von seinen Träumen geplagt wird. Nach langen Jahren nahezu mittelloser Existenz als Gärtner in einem Strandhotel reist er in die USA zurück, um sich auf die Suche nach seiner Frau und seiner Tochter zu begeben. Auch während dieser Suche ist er von einer enervierenden Passivität geprägt und gerät wieder in die Gefahr, sein Leben endgültig zu verlieren. Am Ende landet er in Alaska, findet zu sich selbst und kann den letzten Schritt auf der Suche nach seiner Familie auf sich nehmen.Mich hat der Roman gelangweilt, denn David Winkler ist keine spannende Hauptfigur, die Interaktionen zwischen den Charakteren sind seltsam passiv und das stete Balancieren auf dem Grat des drohenden Existenzverlusts wird irgendwann redundant. Für die Träume gibt es im Laufe des Romans keine Erklärung und auch der Schluss des Romans ist uneindeutig. Natürlich gibt es wunderschöne Passagen im Buch, etwa wenn der Tod von Winklers Mutter beschrieben wird (S. 372). Aber diese können nicht über den mauen Gesamteindruck hinweghelfen. Natürlich ist diese Einschätzung höchst subjektiv und man sieht ja anhand der übrigen Besprechungen, dass viele andere Leser von dem Buch begeistert waren: jedem sei es gegönnt, aber ich war froh, als ich das Buch endlich durchgelesen hatte und es weglegen konnte.