Read Salzwasser: Roman by Charles Simmons Online

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Pressestimmen Ein kleines Meisterwerk Barbara von Becker, Frankfurter Rundschau Mit Salzwasser wird dem Leser ein Jahrhundert sp ter wieder ein Roman des poetischen Realismus angeboten Die WocheDer Verlag ber das Buch Ein kleines Meisterwerk Barbara von Becker in der Frankfurter Rundschau Sein Stil ist knapp, aber nicht k hl, schmucklos, aber nicht trocken, ruhig, aber nicht gelassen Das Wunderbarste an diesem Buch ist, da es besser ist als Turgenjews Novelle Harald J hner in der Berliner Zeitung Charles Simmons demonstriert in diesem Roman die ungebrochene Anziehungskraft der ewigen Themen der Literatur Hier finden wir die Bilder, nach denen wir im Leben streben, das uns dann wieder zu r ckverweist an die Literatur Martin L dke in der Zeit Trotzdem Simmons jeden Leser freigiebig an der Gemachtheit seiner Geschichte teilhaben l t, ist man ganz schnell und rettungslos in Mi chaels Erinnerungen an den Verlust seiner Unschuld verloren Ein sog hafter Sommer Eine schwebende Erfahrung Ein Roman f rs Saison ende Elmar Krekeler in der Welt Ein sehr stimmungsvoller Roman, mit einer weichen, plastischen, sehr atmosph rischen Sprache, liebevoll, sanft und schmeichelnd, aber auch klar und direkt Georg Patzer im Buchjournal Mit Salzwasser wird dem Leser ein Jahrhundert sp ter wieder ein Roman des poetischen Realismus angeboten Die WocheAlle Produktbeschreibungen...

Title : Salzwasser: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 342312900X
ISBN13 : 978-3423129008
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : dtv Verlagsgesellschaft 1 Juni 2001
Number of Pages : 144 Seiten
File Size : 863 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Salzwasser: Roman Reviews

  • A. B.
    2019-10-03 17:45

    Dieses Buch ist keine 0815 Schullektüre, sondern ist mal was neues. Es liest sich leicht und schnell und ist eine gelungene Abwechslung zu den sonstigen Pflichtlektüren der Oberstufe.

  • Fräulein Bücherwald
    2019-09-17 19:43

    „Salzwasser“ ist ein ziemlich unscheinbares Büchlein mit dem überschaubaren Umfang von gerade mal 144 Seiten. So kam es auch, dass es ziemlich lange Zeit in den Tiefen meines Bücherregals stand und keinerlei Beachtung fand. Zu Unrecht, wie ich jetzt herausgefunden habe!Das Buch mag nicht als dicker Wälzer daherkommen, der randvoll mit hoher Literatur gefüllt ist, aber die Literatur – die findet man!Simmons erzählt die Geschichte des Jungen Michael, der mit seinen Eltern unbeschwerte Sommer auf einer kleinen Insel im Atlantik verbringt. Auf der Insel gibt es nur wenige Häuser und noch weniger Menschen und so ist es natürlich ein großes Ereignis, als die Familie ihr Gästehaus vermietet. Die Mieterinnen, Mutter und Tochter, stellen das Leben der Familie innerhalb kürzester Zeit auf den Kopf. Wobei noch nicht ganz klar ist, wer es dem Vater und dem Sohn eigentlich mehr angetan hat: die verführerische Mrs. Mertz oder deren Tochter Zina.Die Geschichte schleicht am Anfang so dahin. Aber sie schleicht sich auch ins Herz des Lesers. Obwohl am Anfang nicht viel passiert, ist man doch von Anfang an gebannt von dem Erzählten. Vielleicht auch durch den überragend guten ersten Satz, den ich an dieser Stelle zitieren möchte:„Im Sommer 1963 verliebte ich mich und mein Vater ertrank.“Was es damit auf sich hat, erfährt man erst später und das sollte jeder selber erleben.Im Klappentext wird übrigens gesagt, dass sich die Geschichte an Turgenjews Novelle „Erste Liebe“ anlehnt, diese habe ich allerdings selber nicht gelesen und kann diesen Aspekt deshalb nicht beurteilen – er soll aber auch nicht unerwähnt bleiben.Erwähnt werden sollte ebenfalls, dass das Buch wirklich toll ist. Es ist nicht ganz einfach zu lesen, manches in der Geschichte überrascht einen so, dass man nochmal ein paar Seiten zurückgeht, um den genauen Verlauf wirklich nachvollziehen zu können. Aber die Sprache ist so wunderschön und leicht und plätschert so dahin wie das Salzwasser vor Michaels Haustür.Eine kleine Geschichte mit einer großen Moral, die von den ganz großen Gefühlen handelt. Von der ersten großen Liebe, die man niemals vergessen wird und vom Erwachsenwerden und den damit verbundenen Enttäuschungen.Aber auch von schlimmen Erfahrungen, wie dem Verrat und der Desillusionierung.Wenn ihr das Buch also mal in die Finger bekommen solltet: Lest es! Auf dass das Salzwasser auch euch mitträgt.

  • JocMe
    2019-10-14 23:33

    Die vollständige Hörbuchausgabe (4CDs, 241 Min, kleine CD-Hülle) ist excellent gelesen von Jan Messutat.Er benutzt verschiedene Stimmlagen für die einzelnen Protagonisten in den Dialogszenen, die durchgehend beibehalten werden. Die Schilderung ist entsprechend dem Buch kurz und sachlich bemüht.Der Inhalt entspricht dem Buch (siehe auch andere Rezensionen, bzw. Inhaltsangabe zum Buch): Junge verbringt Sommer mit Familie im Haus am Meer. Im Nachbarhaus Mutter mit Tochter Zina (etwas älter als der Junge und schon erfahren). Sie mögen sich und der Junge verliebt sich allmählich in Zina. Sie nicht in ihn, sondern in ....

  • Ingwerkeks
    2019-09-25 23:34

    Die Geschichte um eine Vater-Sohn-Rivalität und eine erste Liebe ist einfach wunderbar geschrieben. Leicht im Ton, aber inhaltlich gewichtig, beschreibt "Salzwasser" einen Inselsommer mit tragischem Ende. Der erste Satz zieht den Leser in die Geschichte hinein und sie lässt ihn nicht mehr los bis zum Schluss, an dem ein Vatermord steht. Ganz unprätentiös erzählt, dafür umso wirkungsvoller. Ich war begeistert von dieser Entdeckung!

  • audiobookfan H.
    2019-09-27 20:25

    Dieses Gefühl - Salzwasser auf der Haut zu haben - kann die Geschichte in ihrer dichten Atmosphäre vermitteln. Der Autor vermag es, eine ganz eigenartige Stimmung zu produzieren - ich würde sagen: Sommerträgheit. Und doch passieren für den Hauptprotagonisten - einen 16jährigen, entscheidende Dinge.Sein geliebter Vater - von den Frauen begehrt - wird zu seinem Widersacher - und die Geschichte endet tragisch.Gut zum Zuhören!

  • Iris Kammerer
    2019-10-01 21:22

    Aus der Perspektive eines etwa fünfzigjährigen Erzählers läßt Simmons die entscheidenden Wochen einer Jugend Revue passieren. Er tut dies in gut amerikanischer Tradition mit einer sehr schlichten Sprache und ohne Schnörkel. Die Geschehnisse geschehen einfach, die Handlung ist bis auf den Schluß eigentlich keine Handlung, sondern ein Fluß solcher Geschehnisse, die träge, aber unausweichlich auf eine Tragödie hinauslaufen. Der Leser sitzt quasi am Meer und sieht dem wie zufälligen Spiel der anrollenden und abfließenden Wellen zu -- und gelegentlich bricht sich auch eine rauschend vor dem Strand.Leider ging mir der Stil in seiner Schlichtheit gelegentlich auf den Geist, da auf diese Weise meiner Meinung nach auch die Ereignisse zu sehr vereinfacht und verflacht wurden. Sicher, es betont den Abstand zwischen dem gealterten Erzähler und dem Jungen, der er war, aber warum dieses Ausmaß der Tragödie, wenn er die Emotionen ignoriert? Insbesondere die Emotionen, die eine solche Tragödie zur Folge hätte, so daß sie noch im Erzähler wühlen müßten.Nichtsdestotrotz ein sprachlich und erzählerisch schöner kleiner Roman, in dem kein Satz zuviel steht – sozusagen eine feine ausgeführte Miniatur.