Read Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen by Marcel Fratzscher Online

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Deutschland sieht sich gern als Hort der Stabilit t in einem unsicheren Europa Es ist stolz auf seine wirtschaftliche Leistungsf higkeit und darauf, dass es ziemlich ungeschoren durch die Krise gekommen ist Doch das sch ne Bild tr gt Deutschland hat seit dem Jahr 2000 deutlich weniger Wachstum zu verzeichnen als andere europ ische Staaten Zwei von drei Arbeitern sind heute schlechter gestellt als vor 15 Jahren Die deutsche Wirtschaft und der Staat leben von ihrer Substanz Marcel Fratzscher legt den Finger in die Wunde und benennt die Herausforderungen, denen sich Politik und Gesellschaft stellen m ssen Und er r umt auf mit dem Irrglauben, wir k men ohne Europa besser zurecht Das Buch regt zum Nachdenken an Marcel Fratzscher macht klar, welche Probleme wir angehen m ssen Ich habe es mit gro em Gewinn gelesen Sigmar Gabriel, Bundesminister f r Wirtschaft und Energie...

Title : Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen
Author :
Rating :
ISBN : 3446440348
ISBN13 : 978-3446440340
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Carl Hanser Verlag GmbH Co KG 29 September 2014
Number of Pages : 392 Pages
File Size : 987 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen Reviews

  • Locke
    2019-07-19 23:15

    gut geschriebenes Buch, leider wiederholt er sich häufig, was dazuführt, dass man denkt, man habe diese oder jene Passage schon gelesen. Der Autor legt eindeutig seine Ansichten dar und argumentiert, mMn, in einem geschlossenen System.Für mich war es sehr interessant eine andere Meinung in Bezug auf die europäische Situation zu bekommen. Dadurch, dass ich das Buch auch ein paar Jahre nach Erscheinen gelesen habe, waren auch Wahrheiten aus dem Buch erkennbar.Fazit: nett geschrieben, für die Bahnfahrt okay und eine schöne provokante Diskussionsgrundlage (mMn natürlich)

  • Michael Keppeln
    2019-08-18 06:30

    Buch kam schnell, wie erwartet ein Mängelexemplar, dies aber in TOP Qualität. (Da noch Wörter gefordert sind - warum? wäre alles gesagt) gerne wieder.

  • Holger Braun
    2019-08-11 02:18

    Na ja, ein mittelprächtiges Buch. An vielen Stellen bleibt Hr. Fratzscher sehr vage. Der Euro/Europateil ist sehr schwach. Ja Deutschland bräuchte dringend Investitionen, aber um diese zu finanzieren müsste man halt mal die exzessiven Sozialausgaben und Subventionen zurückfahren. Man sollte fair bleiben und berücksichtigen das Hr. Fratzscher ein Buch schreiben musste das von Leuten wie Gabriel und Nahles verstanden werden könnte. Das ist eine undankbare Aufgabe. Da darf es nicht zu dick sein, möglichst keine Zahlen enthalten. Solche Bedingungen lassen dann kaum etwas Vernünftiges zu.

  • Pierre Sassier
    2019-08-09 04:20

    Seit vielen Jahren habe ich gedacht, dass die deutsche Wirtschaft nicht so stark wie gedacht sei. Dieses Buch stellt meine Meinung fest und gibt mir einige Gründe so weiterzudenken : den Spalt der deutschen Wirtschaft, die Mangel an offentlichen Anlagen, und so weiter. Ich bin auch einverstanden mit den titeln der drei ersten Kapitel : dass Deutschland die anderen Länder Europas und auch die Eurozone brauche, dass Deutschlands wirschaftliche Stärke übserschatzt sei, dass Europa will nur das deutsche Geld. Und merkwürdig ist dieses Buch von einem Deutschen geschrieben !

  • Joachim Weeber
    2019-08-14 23:25

    Eines derzeit in den wirtschaftswissenschaftlich orientierten Medien am intensivsten diskutierten Buch ist das von Marcel Fratzscher. Es geht hier nicht um die wissenschaftliche Qualifikation des Autors, diese ist unstrittig – wie er u. a. als Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank gezeigt hat. Es geht um das Buch und was es an Zugewinn an Erkenntnis für den Leser bringt. Der Inhalt wird schon durch den ergänzenden Titel deutlich „Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen“. Es geht zunächst um eine Bestandsaufnahme der heutigen und zukünftigen Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft. An vielen Zahlenbeispielen zeigt Fratzscher, wie sich Deutschland als wirtschaftliche Lokomotive Europas seit der Jahrtausendwende entwickelt hat. Vom ‚kranken Mann Europas‘ zur wirtschaftlich stärksten Nation Europas. Auf Kosten der Anderen? Das nicht, und zwar nicht auf der Exportseite, sondern die zu niedrigen Importe und die unzureichenden inländischen Investitionen haben zu den beachtlichen Exportüberschüssen geführt, so der Autor. Und genau hier sieht er auch eine Möglichkeit Deutschland ein dauerhaft höheres Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. ‚Mehr Investitionen‘ ist eine seiner Schlüsselbotschaften. Auch um die zurückhaltende Reallohnentwicklung des letzten Jahrzehnts wieder auszugleichen.Neben diesen eingängigen Botschaften, die der Autor auch regelmäßig in den Medien vertritt, finden sich im Buch leider auch zumindest diskussionswürdige Passagen. So ist es angesichts der tatsächlichen Entwicklungen der letzten Jahre mutig zu behaupten, dass der Fiskalpakt für die EU-Staaten als Nachbesserung des Maastrichter Vertrages mehr ‚Biss‘ bei der Durchsetzung der Schuldenstandskriterien hat (S. 67). Deutschland als Nutznießer, nicht Opfer der EZB-Geldpolitik (S. 182, ganzes Kapitel 13) darzustellen, dürfte eher Exklusivcharakter unter deutschen Ökonomen haben. Schließlich sind nicht nur die historisch niedrigen Zinssätze für deutsche Schulden zu beachten (was dem Finanzminister, seine schwarze Null zu erreichen, ermöglicht), sondern auch die langfristigen Folgen für die Stabilität der Währungsunion und des Euro. Und hier sind in jüngster Zeit die Ausweitung der Bilanzsumme und der Ankauf von fragwürdigen ABS Papieren nicht zur Beruhigung der Gemütslage geeignet. Gänzlich falsch sind aber Aussagen wie „Die EZB kontrolliert lediglich den kurzfristigen Zins über knappe Laufzeiten von maximal wenigen Monaten, aber nicht die langfristige Zinsen, die für Unternehmen und Sparer relevant sind“ (S. 191). Die Geldpolitik kann auch nicht die kurzfristigen Zinssätze am Finanzmarkt kontrollieren, über die entscheidet immer noch der Markt. Sie gibt lediglich den Rahmen vor. Sie hat allerdings auch Einfluss auf langfristige Zinssätze, wenn sie, wie geschehen, langlaufende Anleihen aufkauft oder auch nur den Ankauf ankündigt. Zudem gibt es auch seit Jahren herkömmliche geldpolitische Instrumente der EZB, die bis zu 3- Jahre laufen.Fazit: Ein Buch, das man lesen kann. Es ist eher als eine Meinungsäußerung, denn als ein wissenschaftliches Werk zu verstehen.