Read Camus: Das Ideal der Einfachheit - Eine Biographie by Iris Radisch Online

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Iris Radisch nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch Camus Leben und Werk Dieser Autor ist kein Heiliger Sein Leben und seine B cher erz hlen von der Sehnsucht nach den gro en, elementaren Erlebnissen, vom Gl ck der Beschr nkung auf das Essentielle, vom Zauber der Einfachheit Camus verwickelt seine Leser in die grundlegenden Fragen nach richtig und falsch, nach gut und b se, und seine Werke fordern heraus zu einem neuen Nachdenken berdie Natur des Menschen....

Title : Camus: Das Ideal der Einfachheit - Eine Biographie
Author :
Rating :
ISBN : 3499628015
ISBN13 : 978-3499628016
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 3 24 Oktober 2014
Number of Pages : 352 Seiten
File Size : 675 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Camus: Das Ideal der Einfachheit - Eine Biographie Reviews

  • Ebba
    2019-03-01 02:26

    Sehr gut recherchierte Biografie, mit vielen interessanten neuen Einblicken. Sachlich ohne langweilig zu werden. Keine unnötigen Ausschmückungen oder Wertungen. Empfehlenswert

  • Heinz Kampmann
    2019-03-17 20:00

    Diese Biographie wurde von den überregionalen Zeitungen hoch gelobt und ist aus meiner Sicht sehr lesenswert. Iris Radisch versteht es, den Leser mitzunehmen auf eine beindruckende Reise, die uns den Menschen, Schriftsteller und Philosophen in Camus zeigen in einer Welt, die schon immer schwierig war. Albert Camus regt den Leser zu einem Nachdenken über die Natur an, in der der Mensch auch nur ein kleiner Teil einer wunderbaren Schöpfung ist. Albert Camus im Sommer 1951 gefragt nach seinen zehn bevorzugten Wörtern: "Die Welt, der Schmerz, die Erde, die Mutter, die Menschen, die Wüste, die Ehre, das Elend, der Sommer, das Meer."

  • Ein Leser
    2019-03-13 02:26

    Die kleine Biografie hat den Vorteil, lesbarer zu sein als die umfangreichere ältere Biografie. Und sie weckt die Lust, die Texte Camus (noch einmal) zu lesen.

  • cortazar
    2019-02-22 03:19

    Vor kurzem stieß ich per Zufall auf ein dünnes Bändchen Essays von Albert Camus („Fragen der Zeit“), den ich seit meiner Schulzeit nicht mehr gelesen hatte. Ich war begeistert von seinem einfachen und eleganten Stil wie auch der Fülle neuer Gedanken mit aktueller Relevanz (z.B. Betrachtungen zur Todesstrafe). Die Biographie von Iris Radisch, die ich im Anschluss las, enttäuscht jedoch aus mehreren Gründen. Denn sie ist mit der Ausnahme weniger Kapitel durchgehend in einem herablassenden, oft gehässigen und selbstgerechten Ton geschrieben und verurteilt besonders das Verhältnis von Camus zu Frauen auf moralinsaure Art und Weise. Es dauert tatsächlich bis zum Epilog des Buches und den Gesprächen mit den Kindern von Camus, in denen die Autorin „wunderbares Camus Pathos“ und „wunderbare Camus-Sätze“ entdeckt. Man reibt sich verwundert die Augen, denn von allem war im Buch die Rede, nur davon nicht. Der Epilog ist dabei gleichzeitig der Gipfel der Selbstgerechtigkeit, wenn die Autorin erstmal den Kindern erklärt, wie ihr Vater wirklich gewesen ist.In den guten Teilen liest sich die Biographie wie eines dieser kleinen Hefte zur Textinterpretation, die man in der Schule gelesen hat, um bessere Noten zu bekommen (das erklärt eventuell auch die vielen hier vergebenen Sternchen), in denen aber verpasst wurde, das zu transportieren, was Literatur wirklich ausmacht: Leidenschaft und Begeisterung. Frau Radisch stützt sich zwar auf der einen Seite oft auf Originaldokumente, bestimmt aber dann auch immer, wann etwas glaubhaft ist, und wann nicht („… er wird dann behaupten.). Zusammengenommen ist die Lebensbeschreibung fad bis ärgerlich. Besonders verwundert mit welcher Vehemenz immer wieder das Verhältnis von Camus zu den Frauen thematisiert wird. So fragt Frau Radisch doch tatsächlich, warum denn ein Mensch mit einer derartigen „promisken Lebensweise“ sich überhaupt auf die Ehe einlässt, und erkennt nach sorgfältiger Analyse „in seiner Liebespraxis den Libertin und adligen Lebemann“. Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Eines steht jedoch auf jeden Fall fest: Ginge es nach der Häufigkeit der verwendeten Begriffe, dann dürfte die Biographie nicht die „Einfachheit“ im Titel tragen, sondern alternativ „Frauenheld", "Gigolo", Weiberheld oder Casanova“.Dass man das Buch trotzdem mit Gewinn lesen kann, liegt an den vielen Dokumenten, auf die sich Frau Radisch stützt und die besonders den Streit mit Sartre um "den Menschen in der Revolte" illustrieren. Trotzdem: die Faszination Camus sucht man in dieser Biographie vergeblich!

  • Angelina Maybach
    2019-03-09 18:59

    Für mich eines der interessantesten Bücher, die ich kenne und ein guter Einstieg zum Schriftsteller Albert Camus.Sollte man in seiner persönlichen Bibliothek haben!

  • 4TeamBalance
    2019-03-16 21:26

    Der Biografin Iris Radisch ist ein kleines Wunder gelungen, die deutschsprachige Revitalisierung der Gedanken Albert Camus. Seine Gedanken, seine Geschichten, sein philosophisches Verständnis sind in den Hausbibliotheken in die Ecke der "Bücher aus der Schulzeit" verbannt. Deutschsprachige "linke" Literatur und Philosophie belehrt und erzieht. Wo ist vor lauter "Verteilungs-Gerechtigkeit" und "Quoten-Emanzipation" die Individualität und der Widerspruch geblieben? Iris Radisch ermöglicht mit einer angemessenen modernen Literatursprache einen Blick auf Camus Absurdität menschlicher Existenz, die die modernen nachindustrielle Gesellschaft hinter "sozialdemokratischer Ganzheitlichkeit und Globalisierung" versteckt. Und damit die Chance der Diversität und Einfachheit einer modernen menschlichen Existenz vernachlässigt. Mit dieser Biografie wird die aktuelle Bedeutung des Werkes Albert Camus aktiviert. Dafür vielen Dank an Iris Radisch. Mein Buch des Jahres! WD