Read Wissenschaft und Glaube. Historische und zeitgenössische Aspekte (Religion, Theologie und Naturwissenschaft /Religion, Theology, and Natural Science, Band 1) by Ian G. Barbour Online

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Leseprobe Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber Alle Rechte vorbehalten.This book reflects the contemporary discussion of the many issues surrounding our understanding of God and religious truth and experience in our scientific age Barbour does not only investigate the relationship between science and religion historically but also analyses its relevance for contemporary science, theology and even for our society.Prolog Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber Alle Rechte vorbehalten.Aus dem Amerikanischen von Sabine Floer und Susanne Starke Perschke...

Title : Wissenschaft und Glaube. Historische und zeitgenössische Aspekte (Religion, Theologie und Naturwissenschaft /Religion, Theology, and Natural Science, Band 1)
Author :
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ISBN : 352556970X
ISBN13 : 978-3525569702
Format Type : PDF
Language : Englisch
Publisher : Vandenhoeck Auflage 2., durchgesehene Auflage 2006 1 Oktober 2003
Number of Pages : 194 Pages
File Size : 887 KB
Status : Available For Download
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Wissenschaft und Glaube. Historische und zeitgenössische Aspekte (Religion, Theologie und Naturwissenschaft /Religion, Theology, and Natural Science, Band 1) Reviews

  • Windeln
    2019-08-16 22:37

    Das Buch ist für mich immer noch das beste zum Thema Naturwissenschaft und Religion. Es ist das Ergebnis seiner "Gifford Lectures" in Schottland. Für das Buch erhielt Barbour 1999 den Tempelton-Preis für "Progess in Religion". In dem Werk fasst der Physiker und Theologe Barbour seine grundlegenden früheren Bücher in überarbeiteter und ergänzter Form zusammen. Z. B. sein beachtliches Buch "Issues in Science and Religion" aus den 60er Jahren und sein "Myths, Models und Paradigms" aus den 70ern.Es geht in dem Buch um die Fragen: Welchen Stellenwert hat die Religion im Zeitalter der Naturwissenschaft? Wie kann man heute noch an Gott glauben? Welcher Gottesbegriff ist mit einer naturwissenschaftlichen Sichtweise der Welt vereinbar? Barbour diskutiert sachlich und zurückhaltend, welche Möglichkeiten es da gibt. Gegen Ende des Buches legt der Autor dann da, dass er dem Prozessdenken des Philosophen A. N. Whitehead nahe steht und stellt eine Prozesstheologie dar. Es geht aber in dem Buch nicht so sehr um seine Vorstellungen, sondern um ein Darstellen der Möglichkeiten an Gott zu glauben, die es für uns heute im Zeitalter der Naturwissenschaften gibt. Und da gibt es verschiedene Möglichkeiten.Ich habe zuerst die Originalausgabe "Religion and Science" gelesen, ehe ich mir die teure deutsche Ausgabe gegönnt habe. Das Buch gliedert sich in vier Teile mit insgesamt 12 Kapiteln:Teil 1: Religion und Wissenschaftsgeschichte (S. 19-110) 1. Physik und Metaphysik im 17. Jahrhundert 2. Natur und Gott im 18. Jahrhundert 3. Biologie und Theologie im 19. JahrhundertTeil 2: Religion und naturwissenschaftliche Methode (S. 113-229) 4. Mögliche Verbindungen von Naturwissenschaft und Religion 5. Modelle und Paradigmen 6. Ähnlichkeiten und UnterschiedeTeil 3: Religion und die naturwissenschaftlichen Theorien (S. 233-348) 7. Physik und Metaphysik 8. Astronomie und Schöpfung 9. Evolution und fortlaufende SchöpfungTeil 4: Philosophische und theologische Reflektionen (S. 351-458) 10. Die Natur des Menschen 11. Prozessdenken 12. Gott und NaturHans Küng hebt in "Der Anfang aller Dinge" neben Barbour die Naturwissenschaftler und Theologen A. Peacocke und J. Polkinghorne besonders hervor (S. 55). Barbours Buch ist für ihn "grundlegend" und enthält eine "eindrückliche Synthese" zum Thema Naturwissenschaft und Religion (S. 230).Barbour wurde jüngst für sein Lebenswerk als Pionier zum Grenzgebiet Naturwissenschaft und Religion geehrt mit dem Buch "Fifty Years in Science and Religion: Ian G. Barbour and his Legacy" hrsg. von Robert John Russel (2004). Das Buch ist laut dem Herausgeber "a celebration of the schoolar who most clearly made this interdisciplinary field possible and who has continued for fifty years to inspire its many participants. This schoolar is Ian Graeme Barbour - universally acclaimed as t h e pioneer of science and religion in the twentieth century." (Russel, S. xiii) Der australische Theologe Denis Edwards sieht in Barbour "an unparalleled leader in the contemporary dialogue between science and religion."Schade finde ich, dass das Buch als zweite Auflage wieder gebunden und sehr teuer erschienen ist. Eine billige Taschenbuchausgabe hätte eine breitere Leserschaft erschlossen und wäre für Studenten erschwinglich gewesen.Fazit: Das Buch ist für mich immer noch das beste zum Thema Naturwissenschaft und Religion. Es beantwortet vor allem die Fragen: Wie kann man heute noch an Gott glauben? Welcher Gottesbegriff ist mit einer naturwissenschaftlichen Sichtweise der Welt vereinbar?

  • Amazon Customer
    2019-07-19 04:00

    Ich kenne Barbour's Buch nur auf Englisch und halte es fuer sehr ueberzeugend. Umso erfreulicher ist es, dass nun eine deutsche Uebersetzung vorliegt, und sein Buch vielleicht in Deutschland staerker rezipiert wird.Dem historischen Ueberblick (Teil 1), dem kein Autor entrinnen darf, folgt die hervorragende methodische Sektion (Teil 2). Methoden der Naturwissenschaft und Religion werden kontrastiert und verglichen. Obschon in seinem Werk "Myths, Models, and Paradigms" (NY: Harper & Ro, 1974) ausfuerhlich behandelt, greift Barbour Modell- und Paradigmentheorien auf (Thomas S. Kuhn) und bewertet ihre Funktionen in Naturwissenschaft und Theologie.In Teil 3 stellt Barbour sich den relevanten Schnittstellen: Physik und Metaphysik, Kosmos, Evolution und Schoepfung. (Kaum ein Theologe fragte bisher nach den Implikationen der Inflationstheorie, obschon sie ueber 20 Jahr alt ist.)Babour's Naehe zur Prozessphilosophie Whitehead's und Hartshorne's wird besonders im 4. Teil deutlich. Whitehead wird im kontinental-europaeischen Diskurs ueber Naturwissenschaft und Theologie sehr stiefmuetterlich behandelt. Fuer Barbour ist er der Schluessel schlechthin. Allerdings sind tatsaechlich Zweifel angebracht, wie weit man sich aus dem prozesstheologischen Fenster lehnen darf, durch das Barbour die Welt und Gott betrachtet.Alles in allem ist dieses Werk eine grosse Bereicherung fuer die akademische Beschaeftigung mit Fragen der Naturwissenschaft und Theologie und sollte in keiner Arbeit unzitiert bleiben.