Read Es war, als würde ich fallen: Leben mit einer psychischen Erkrankung by Rosemarie Dingeldey Online

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Verwirrte Gedanken, Aufenthalt in der Psychiatrie, Hilflosigkeit und Ohnmachtsgef hle Rosemarie Dingeldey schreibt ber das, was sie erlebt hat Mit 17 Jahren wurde sie psychisch krank Ihr Leben verlief von da an ganz anders als geplant Sie bekam Hilfe von rzten und nahen Angeh rigen und durch Medikamente Der Glaube an Gott spielte dabei die wichtigste Rolle Rosemarie Dingeldey wei , dass er sie in den Tiefen ihres Lebens gehalten hat, gerade auch dann, wenn sie davon nichts sp ren konnte Als sie ihren Mann kennenlernte, der verwitwet war und zwei S hne hat, kamen neue Herausforderungen auf sie zu Gott bedingungslos zu vertrauen, war auch jetzt die einzige M glichkeit Die Autorin macht Betroffenen und Angeh rigen Mut, eine psychische Krankheit zu akzeptieren, und hilft, gut mit einer hochsensiblen Seele umzugehen....

Title : Es war, als würde ich fallen: Leben mit einer psychischen Erkrankung
Author :
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ISBN : 386256018X
ISBN13 : 978-3862560189
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Neufeld Verlag Auflage 1 29 August 2011
Number of Pages : 96 Seiten
File Size : 984 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Es war, als würde ich fallen: Leben mit einer psychischen Erkrankung Reviews

  • Christian Döring
    2018-12-03 21:15

    "Es geht nicht darum, mit einer Behinderung "fertig" zu werden, sondern vielmehr, damit umzugehen und sie ins Leben mit hinein zu nehmen." (S. 83). Genau davon handelt dieses Büchlein der selbst betroffenen Autorin Rosemarie Dingeldey.Als Gymnasiastin wurde sie in ein Landeskrankenhaus für Psychiatrie eingewiesen. Viele Wochen brachte sie dort zu. Bis auf Eine empfand sie die Schwestern als hart und lieblos. Ihre Psychose wurde mit Elektroschocks behandelt, bei der Einnahme von Medikamenten wurde sie manchmal belogen und wenn das Essen gebracht wurde, verschlossen die Schwestern die Toiletten damit niemand sich mit einem Messer selbst Schaden zufügen konnte.All das erzählt die heute 55 Jahre alte Autorin. Sie schreibt darüber wie sie nach ihrer Entlassung den Einstieg in ihr Gymnasium nicht mehr schaffte und wie sie immer wieder auch auf Menschen traf, die es gut mit ihr meinten. Vielleicht kann sie auch deshalb heute schreiben: "Der Glaube an Gott ist mir jedoch nie verloren gegangen." (S. 29). Gott nähert sich uns Menschen oft in Form unseres Nächsten. Rosemarie Dingeldey hat dies nicht nur einmal erlebt.Was sie schreibt macht betroffen und lässt mich oft wüten werden. Der Umgang mit Psychoseerkrankten ist völlig neu zu überdenken, Aufklärung in aller Offenheit und auch Öffentlichkeit tut not.Gleich zu Beginn schreibt die Autorin: "Ich bin nicht zufällig so; mein Vater im Himmel hat mich so gemacht." (S. 7). Auch wenn ich nicht alle Ansichten von Rosemarie Dingeldey teile, so ist ihr Buch doch ein wichtiger Beitrag zum Thema wie gehen wir in unserer Gesellschaft mit psychisch Erkrankten um!