Read Schreib den verd... Roman!: Die simple Kunst, einen Bestseller zu verfassen. Ein Anti-Ratgeber by Stephan Waldscheidt Online

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Stephan WaldscheidtSchreib den verd Roman Die simple Kunst, einen Bestseller zu verfassen.Ein Anti Ratgeber220 Seiten, mit 29 Cartoons, 21 Euro...

Title : Schreib den verd... Roman!: Die simple Kunst, einen Bestseller zu verfassen. Ein Anti-Ratgeber
Author :
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ISBN : 3932522044
ISBN13 : 978-3932522048
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Uschtrin, S Auflage 1., 15 Februar 2006
Number of Pages : 366 Pages
File Size : 574 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Schreib den verd... Roman!: Die simple Kunst, einen Bestseller zu verfassen. Ein Anti-Ratgeber Reviews

  • Günther Drutschmann
    2018-11-12 11:09

    Die ersten Seiten des Buches lesen sich wie ein Feuerwerk guter und brillianter Analysen des heute völligunübersichtlichtlichen Buchmarktes. Mit beißendem Humor sehr treffend beschrieben. Aber irgendwann im letzten Drittel geht dem Autor die Luft aus.Die Frische und Orginalität der ersten Seiten sind verschwunden und alles wirkt etwas fade. Schade um das ansonsten lesenwerte Buch.Unverständlich ist mir der relativ hohe Preis.

  • Thomas Andres
    2018-11-21 06:09

    Das ist mal wieder ein Buch, das ich abgebrochen habe. Als ich es angefangen habe zu lesen, habe ich gehofft, zumindest ein wenig wissenswertes über das Schreiben eines Romans zu bekommen, wurde aber dabei arg enttäuscht. Das „Anti-Ratgeber“ auf dem Cover hätte mich gleich abschrecken sollen, denn genau so ein Buch ist es.Das Buch ist in viele einzelne Kapitel aufgeteilt, die meisten 1-2 Seiten lang und leider nicht aufeinander aufgebaut sind. In diesen Kapiteln geht es zum Beispiel um Ironie (S. 67), Fremdwörter (auch S. 67) oder den ersten Satz (S. 95). Am Anfang steht ein Zitat, dann ein kurzer Text, ein Merksatz, manchmal dann noch ein kurzer Text und wieder ein Merksatz.Der Autor hat versucht einen Ratgeber einfach umzudrehen und das ganze auch noch humoristisch zu verpacken. Ich persönlich finde, dabei ist er komplett gescheitert. Am Anfang, also die ersten maximal 10 Seiten, konnte ich noch darüber schmunzeln, danach fand ich es nur noch anstrengend und später lächerlich. Ich habe dennoch probiert, das Buch durchzulesen, um vielleicht etwas Interessantes zu entdecken, musste aber nach 105 Seiten abbrechen.Für wen wäre das Buch etwas? Für Anfänger, die ihren ersten Roman schreiben wollen, sicherlich nicht. Dieser Anti-Ratgeber wird nicht weiterhelfen. Für Autoren, die schon länger schreiben, eigentlich nur, wenn sie einen ähnlichen Humor wie Waldscheidt haben. Für Leser, die etwas humoristisches Lesen wollen, wohl auch nicht, denn als Nicht-Autor versteht man wahrscheinlich nicht alles. Daher frage ich mich, für wen dieses Buch gedacht war und kann die Frage nicht beantworten.Auch das Cover finde ich misslungen. Schon 2006 sollte klar gewesen sein, dass Rauchen nicht cool ist und als Coverbild ohne Bezug zum Thema finde ich es daher komplett ungeeignet.Das Buch bekommt von mir daher nur 1 Stern und ich kann es nicht weiterempfehlen.

  • None
    2018-11-20 08:08

    haben. Richtig Spaß macht es denjenigen, die schon einmal versucht haben, literarisch tätig zu werden, Autoren, Möchtegern-Autoren und Verlagsmenschen.Man kann - anders als ein anderer Rezensent es meinte - durchaus auch etwas lernen. Man muss nur das Gegenteil von dem tun, was in dem Buch empfohlen wird.Allerdings hat das Buch ein großes Problem. Die Zielgruppe dürfte sich in dem o.g. Bereich auch erschöpfen. Da gibt es andere Bücher, die - nicht nur Insidern - Spaß bereiten.Bei den Reiseführern sei hier der fiktive Reiseführer Molwanien genannt.Etwas Ähnliches hat aber auch Benra mit seinem Personal Guide zur Traurigkeit im Bereich der Lebensratgeber gemacht.Warum nur 4 Sterne anstatt 5 ?Nun, es ist meines Erachtens doch ein wenig teuer für den Umfang.

  • Ossiwan
    2018-10-27 09:49

    Neben den unzähligen Ratgebern, wie man innerhalb von ein paar Tagen reich und berühmt ein angesehener gibt es auch diesen Anti" - Ratgeber von Stephan Waldscheidt. Der macht nichts anderes, als alle Regeln, die man so allgemein findet in das genaue Gegenteil zu kehren. Das ist oft sehr witzig, oft jedoch auch eher seltsam. Waldscheidt bewältigt die selbst gestellte Fleißaufgabe, Regeln der Literatur en gros zu persiflieren und das gelingt ihm auch. Es gelingt ihm auch den interessierten Leser sehr oft zum schallenden Lachen zu bringen. Aber was am Ende bleibt, ist, dass man sich nicht ganz sicher, wozu dieses Büchlein gut war. Vielleicht weiß es der Autor, aber der hüllt sich in Schweigen.

  • Willi Wundfinger "Herr de Worde"
    2018-11-20 11:48

    Ich stelle mir - nach Lesen des Drumherum - die Vorgeschichte so vor, dass eines Nachts in einer Bar eine genervte, weinseelige Lektorin dem Autor ihr Herz ausgeschüttet hat. Gerührt hat er sich zeitnah(!) einige Schreibratgeber besorgt, um begreifen zu können, was die Gute wohl gemeint haben könnte. Erleuchtet kam ihm dann sodann der Gedanke, den gefüllten Spickzettel als neue Einkommensquelle zu vermarkten. Einen Ratgeber mehr für hoffnungslos optimistische Möchtegernschriftsteller wird der Markt doch vertragen können?!Andererseits muss man sich selbst bei einer Aus- und Anlese vom Rest der Meute abheben, um seinen Anteil an der Beute zu maximieren. Ha, tun wir der Verlegerin oder Lektorin doch einen Gefallen und ziehen über die sie nervenden Autoren her! Ironie, Zynismus, verkehrte Welt, Kalauer - DAS hat (Wald-)schneid(t)!Wer aber hält 5 Stunden Kabarett aus? Wem geht die 4. Folge "Switch reloaded", am Stück gesendet, nicht auf den Keks? Was als i-Tüpfelchen ein Leckerbissen ist, kann auf Dauer gewaltig anstrengen - insbesondere, wenn der erklärende Moment, der Nutzen, ausbleibt. Der Leser wird es müd', alles Gelesene ins Gegenteil zu verkehren, um es verdauen zu können - da mag die Lektorin noch so applaudieren.Auch der Hinweis, dass Ironie durch bloßes Gegenteilbilden billig ist, ist diesbezüglich nicht eben hilfreich. Wollte der Autor billig sein oder wollte er sich abheben und meint doch etwas ganz anderes als man herauszulesen glaubt?Man muss schon moralisch und schreibhandwerklich gefestigt sein, um das Buch zu verstehen. Insider-Erlebnisse führen sogar zu Schmunzlern. Bei Insidern.Unsichere und autoritätshörige Jungautoren, die alles glauben, was schwarz auf weiß gedruckt steht, werden keine Leitlinie finden und sich wohl an den ausgesprochen witzigen Rat halten, lieber 1 Stunde jobben zu gehen und sich ein Buch zu kaufen, anstatt es selbst zu schreiben. Noch weiter wird die Verwirrung durch ausgesuchte Zitate großer Meister getrieben, die sowohl so als auch ganz anders gemeint sein könnten, und den (völlig abwegigen) Verdacht nähren, dass diese Meister auch nicht vom Himmel, vermutlich aber auf den Kopf gefallen sind ... oder dass ihre Zitate frech aus einem ironischen Kontext geschnitten wurden. Wer weiß? Niemand, außer dem Verfasser, nehme ich an.Und was, zum Autorenhenker, will uns der Verlag eigentlich und uneigentlich mit dem Coverbild sagen? Wäre es nicht besser, dieser "verzweifelte Autor" würde an einem Stift nuckeln? Vielleicht sollte er sich einen anderen Spruch auf die Hand stempeln: "Rauchen gefährdet den Abgabetermin!"