Read Dorian Hunter 2 - Horror-Serie: Das Henkersschwert by Neal Davenport Online

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DAS HENKERSSCHWERTDas Trommeln wurde lauter, und die Tanzenden bewegten sich rascher Sie vollfhrten eigenartige Bewegungen Mit beiden Beinen sprangen sie hoch und warfen dabei den Kopf in den Nacken Der Keller, in dem sie sich versammelt hatten, war mit schwarzem Samt ausgeschlagen, und in der Mitte befand sich ein mit weier Kreide gezogener Kreis Die Tanzenden achteten darauf, ihn nicht zu betreten Ihre Krper waren nur schemenhaft zu erkennen, eingehllt in weie Leinentcher, die auch die Gesichter verbargen Zwei Fackeln hingen ber dem Kreis und tauchten den Raum in dsteres Licht In der Mitte des Kreises stand eine Bronzefigur auf einem Sockel, die den Teufel darstellte An den Sockel war ein lebender Hahn gebunden, der sich nicht bewegte Aus einer Luke an der Decke strmte Weihrauchgeruch, der sich rasch im Zimmer ausbreitete Der Dmonenkiller Dorian Hunter hat seine erste Begegnung mit den Dmonen berlebt doch um welchen Preis Seine Frau Lilian ist dem Wahnsinn anheimgefallen Ein Sanatorium in Wien bietet angeblich beste Behandlungsmglichkeiten doch schon bei seiner Ankunft erfhrt Dorian, dass ihm die Dmonen auf der Spur sind ...

Title : Dorian Hunter 2 - Horror-Serie: Das Henkersschwert
Author :
Rating :
ISBN : B07GDK49DR
ISBN13 : -
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Bastei Entertainment 25 September 2018
Number of Pages : 482 Pages
File Size : 874 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Dorian Hunter 2 - Horror-Serie: Das Henkersschwert Reviews

  • Corto F.
    2018-11-05 14:00

    Ich habe "Dorian Hunter" Heft 2 "Das Henkersschwert" von Neal Davenport unlängst in der alten Originalausgabe gelesen (als "Vampir-Horror-Roman" Nr. 27 aus den frühen 70er-Jahren). Und es wird schon deutlich, warum Dorian Hunter, der Dämonenkiller, damals den Thron unter den Gruselserien innehatte. Damals. Warum der Dämonenkiller so schnell durchstartete und zum Hit wurde. Vor 45 Jahren.(Mit Heft Nr. 18 bekam er seine eigene Serie bis er 1977 dann 125 Hefte später mit der Nr. 143 der - inzwischen aufgehobenen - Indizierung zum Opfer fiel.)1973 war ja noch nichtmal "Lassiter" wirklich erotisch, der Sex hinter den Sternchen verborgen.Anders bei "Dorian Hunter" mit einigen Mehr-als-nur-Andeutungen. (Nebenbei: Auch schon hier eine von Neal Davenports alias Kurt Luifs Lieblingsformulierung in der Beschreibung von Frauen: "große, beinahe zu üppige Brüste". Hier wird Coco Zamis beschrieben, der Hunter hier erstmals begegnet.)"Dorian Hunter" bietet hier eine (damals) moderne Mischung aus Spannung, Sex und schon (für damalige Zeit) explizit dargestellter Gewalt. In diesem Roman vorangetrieben von Luifs kurzem, knappen Stil, mit dem er der Geschichte "Drive" gibt.Und der Held klärt hier nicht den Horror auf, der anderen angetan wird, ermittelt nicht in Sachen Schrecken, der anderen widerfährt, sondern ist selbst der Betroffene. Diese die Punkte - Betroffenheit, Härte, Erotik - heben die Serie schon aus der damaligen Zeit.In Details (Achtung Spoiler) bleibt es aber - gar nicht unbedingt wegen der Bild-gerechten Sprache - Trash. So bleibt die Charakterisierung der Protagonisten (im warsten Sinne des Wortes: unglaublich) oberflächlich, es ist zum Beispiel nicht im Geringsten nachzuvollziehen, wieso sich Coco sofort in Dorian verliebt. (Und deshalb immerhin ihr ganzes bisheriges Leben aufgibt.) So prima Luif Handlungen vorantreiben kann, sowenig kann er hier solches szenisch oder atmosphärisch darstellen. Es wird einfach in einem Satz behauptet. Boff.Und auch der Plot selbst hat bei aller Schnelligkeit und Spannung (mit genretypischen Szenen wie "lebendig begraben" oder "nicht näher kommen können", mit brennenden Kreuzen und anderen wirkungsvollen Artefakten ) ein großes Manko: Obwohl auf dem Friedhof schon die absolut übermächtige Macht der Familie Zamis geschildert wird, der selbst eine Noch-Hexe wenig entgegenzusetzen hat, kann Dorian in deren Haus eindringen (allein die Idee von Dorian ist nach dem, was er vorher erlebt hat, schon mehr als seltsam) - und dies überleben. (Die erfahrene Hilfestellung ist da wenig überzeugend.)Das Expose zu diesem Roman stammte übrigens - wie für alle der frühen "Dämonenkiller"-Episoden - von dem bekannten Perry-Rhodan-Autor Ernst Vlcek, bei dem diese Friedhofsszene noch anders angedacht war. Und deshalb Dorians folgendes Verhalten der Zamis-Sippe gegenüber in diesem Entwurf noch nicht ganz so unglaubwürdig rüberkommt.Das Vorfinale mit Dorians uneinsichtigem Verhalten Coco gegenüber (die er, nebenbei bemerkt, für sein Vorhaben völlig unmotiviert, wieder ausziehen "muss" ), zeigt dann aber wieder die Stärke der Serie: Hier ist eben (noch) kein Überheld zu gange, sondern ein verzweifelter Betroffener, der überfordert ist. Diese menschliche Dimension ist klasse.Fazit dieses Romans: Der Dämonenkiller war schon etwas Besonderes (aber kochte in vielem auch mit - aus heutiger Sicht brackigem - Wasser). Heutzutage bevorzuge ich auch deshalb den moderneren "PROFESSOR ZAMORRA" mit seinen neuen Romanen.